Silke Fischer

Silke Fischer studierte Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Film an der
Hochschule für Bildende Künste in Hamburg.
Nach dem Diplom war sie Mitbegründerin des Hamburger
Filmemacherkollektivs ‚Abbildungszentrum’ und gab zusammen mit Jan
Peters und Peter Ott das Videomagazin ‚Der Renegat‘ heraus. Sie realisierte
in dieser Zeit mehrere Dokumentar- und Kurzspielfilme (u.a. ‚Buy1Get1Free’
D1997; ‚Putzen in Paris’ D1998) Parallel dazu stattete sie unter dem Label
‚Sisi Voss‘ zusammen mit Stefanie Wirth Werbe- und Imagefilme aus.
2001 designte sie das Szenenbild des Debutfilms ‚Bungalow’ von Ulrich
Köhler. Es folgten diverse Zusammenarbeiten u.a. mit Ulrich Köhler, Stefan
Krohmer, Maren Ade, Cate Shortland, Emily Atef und Maria Schrader.
Seit 2011 arbeitet Silke Fischer hauptsächlich als Szenenbildnerin -
überwiegend für europäische Co-Produktionen: u.a. ‚Lore‘ D/AUS 2012
Regie: Cate Shortland; ‚Toni Erdmann’ D/A 2016 Regie: Maren Ade; ‚3 Tage
in Quiberon’ D/A/F 2018 Regie: Emily Atef; ’In my Room’ D/I 2018 Regie:
Ulrich Köhler.
Silke Fischers Kino- und Fernsehfilme wurden vielfach prämiert und
ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie für die Netflixserie Unorthodox (D2020,
Regie: Maria Schrader) gemeinsam mit der Kostümbildnerin Justine Seymour
den Deutschen Fernsehpreis 2020 in der Kategorie „Beste Ausstattung“.
Silke Fischer lebt in Hamburg und Zürich, wo sie seit 2018 den Studiengang
‚Production Design‘ an der ZHdK leitet.